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1. Einführung
- Support
- Installation
- Distributions spezifische Configurations Tools
- Umfang
- Preis
- Handbuch
- SuSE
- Red Hat
- Debian
- Caldera Open Linux
- Go Linux
- DLD
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1.1 Linux die Alternative
1.2 Linux und der Support
1.3 Bedienbarkeit
1.4 Aus der Sicht der Techniker
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2.1 Hardware
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2.1.1 CPU
2.1.3 Festplatten
2.1.4 Video Karten
2.1.5 Erweiterungskarten
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2.2.1 BIOS
2.2.2 Operating System
2.2.3 Anwendung
Autor: J. Schwarzmeier
1. Einführung
1.1 Linux die Alternative
- Linux als frei verfügbares Opperating System hat sich so stark entwickelt, das es nun als ernsthafte Alternative zu Microsoft Windows anzusehen ist. Die Hemmschwelle die Linux hatte, eine komplizierte Installation, ist durch diverse Distributoren ausgemerzt worden. Das Fehlen von Büroanwendungen und eine komplizierte graphische Benutzeroberfläche gehört ebenfalls der Vergangenheit an. Jetzt kommen die stärken von Linux, nämlich robustheit, universalität und Netzwerk Funktionalität, erst richtig zur Geltung. Wie gut kann ein Betriebsystem mit dem Internet kommunizieren, das im Internet entstanden ist? Diese Frage beantwortet sich dann ja wohl selbst. Linux hat eine hervorragende Netzwerk Anbindung. Ob ISDN, Analog, Ethernet, DSL oder was auch immer, fast alle Anbindungen sind möglich. Sie können über diese Mittel mit Linux-Gemeine kommunizieren, die immer mit Rat und Tat zur Seite steht. Auch wenn es am Anfang etwas seltsam ist einen Programmentwickler direkt anzuschreiben, alle haben immer eine Antwort parat. Sie sollten sich jedoch erst einmal informieren, ob es zu Ihrem Thema nicht ein HOW-TO xxxx gibt. Denn die Gemeine kann ja nicht jede Frage 1Mio. beantworten.
1.2 Linux und der Support
- Die meisten Distibutoren bieten einen telefonischen Installationssupport. Auch wenn Sie weitergehende Fragen haben stehen diese Ihnen meist bei. Was ist aber wenn der n-Wöchige Support abgelaufen ist. Dazu sollte erst einmal Linux mit anderen rein kommerziellen Operating Systemen verglichen werden. Da kann auf den Homepages der Hersteller gesucht werden oder die Unterstützung eingekauft werden. Das ist bei Linux auch möglich. Es gibt inzwischen viele Firmen die Linux professionell supporten. Es ist aber auch möglich in den News Hilfe zu suchen. Wenn man ein Problem hat wird meist innerhalb von Minuten eine Antwort gegeben. Für diese Reaktionszeiten würden Sie normalerweise jede menge Geld bezahlen. Also, auch die Unterstützung bei Problemen ist vorhanden.
1.3 Hardware Recycling
- Ein betagter 486er kann mit Hilfe von Linux durchaus wieder sinnvolle Aufgaben übernehmen. Printserver, Internetgatway mit oder ohne Firewall, auch als Arbeitsplatzrechner ist er, mit vernünftig Memory ausgestattet, durchaus noch zu gebrauchen. Er könnte auch als ideale Ergänzug zu Ihrem jetzigen Rechner dienen. Aber was man damit alles machen kann kommen wir in einem späterem Kapitel
1.4 Bedienbarkeit
- Benutzer die aus der Windows Welt einmal etwas anderes ausprobieren wollen, werden feststellen, dass die Bedienbarkeit von Linux ebenfalls nichts zu Wünschen übrig lässt. Das ist den graphischen Oberflächen wie Gnome oder KDE zu verdanken. Es muss nicht mehr alles über die Shell erledigt werden. Sie können alle Programme aus einem Menü heraus starten. Es ist möglich das nötigste mit graphischen Tools zu konfigurieren. Neue Benutzer anlegen, Security einstellen, Netzwerk konfigurieren u.s.w. all das muss nicht mühsam mit der Hand konfiguriert werden. Dafür wurden inzwischen einige graphische Tools programmiert.
1.5 Aus der Sicht der Techniker
- Systemadmins werden Ihnen bestätigen: Linux hat auch in technischer Sicht die Nase vorne. Remoteadministration, sauberer Backup, ausgereifte Security und Stabilität sind bereits in das System integriert. Alle möglichen Serverdienste sind bei jeder Distribution mit dabei. Lizenz beschränkungen gibt es nicht. Es können so viele Clients am Server arbeiten, wie der Rechner an Leistung zur Verfügung stellt.
2. Grundlagen von Rechnern
- In diesem Kapitel werden ein paar Grundlagen geklärt. Wenn Sie die Begriffe aus dem Index schon kennen, können Sie dieses Kapitel überspringen. Noch ein Wort diese Fiebel ist kein Hardware Buch, daher wird dieses Thema nur angerissen.
2.1 Hardware
- Was wird nun alles als Hardware bezeichnet. Alles was Sie an einem Rechner anfassen können ist Hardware. Memory, CPU, Festplatte u.s.w. . Bei externen Geräten wie Drucker oder Scanner wird allerdings meist von Pereferie gesprochen.
2.1.1 CPU
- Die Central Proccessing Unit ist das Arbeitstier in einem Rechner. Sie verarbeitet die gesamte Software. Im Grunde kann eine CPU auch nicht mehr als ein Taschenrechner, nur werden die Zahlen nicht mit der Tastatur einggeben, sondern sind schon maschinenlesbar im Speicher vorhanden. Dadurch werden unglaubliche Geschwindigkeiten erreicht. Oder können Sie 500 Millionen Additionen pro Sekunde durchführen? In Verbindung mit der restlichen HW tritt die CPU auf unterschiedlichen Bussen mit unterschiedlichen Protokollen. Das ist aber von CPU zu CPU verschieden. Der Frontsidebus ist z. B. zur Anbindung von schnellen Cache-Speicher gedacht, AGP (Advanced Graphics Port) für Video Karten und der PCI Bus für Erweiterungs-Karten im PC. Das sind bei weitem nicht alle Busse, das allerdings auszuführen würde den Rahmen dieses Buches sprengen.
2.1.2 Memory
- Im Hauptspeicher liegen Programme und Daten. Die Programme teilen der CPU mit was sie mit den Daten zu tun hat. Daten im Speicher sind für den Prozessor leicht und schnell zugänglich. Daher sollte immer so viel Speicher zur Verfügung stehen wie das aktuell laufende Programm mit allen angeforderten Daten benötigt. Es gibt unterschiedliche Arten von RAM (SD-RAM, EDO, FPM, u.s.w.) die unterschiedliche Zugriffszeiten bieten. Wichtiger ist allerdings die Unterscheidung zwischen flüchtigen und nicht flüchtigen Speicher. Alle oben genannten Memory Arten sind flüchtig. Das beideutet beim Ausschalten sind die Daten verloren wenn sie nicht vorher auf Platte geschrieben wurden. Nicht flüchtige Speicher (NV-RAM, EEPROM) halten die Daten dauerhaft. Das BIOS muss z. B. in einem non-volatile (andere Bezeichnung für nicht flüchtig) RAM untergebacht sein.
2.1.3 Festplatten
- Festplatten sind, so glaube ich eine der bekanntesten Form von Hardware. Auf ihnen wird alles an Daten und Programmen, was länger benötig wird gespeichert. Mit einem magnetischen Verfahren, ähnlich einer Musik-Kassette, werden die Daten auf ihnen Gespeichert. Wie schon bei der CPU gibt es auch hier wieder unterschiedliche Busse. SCSI und (E)IDE sind hier am stärksten Vertreten.
2.1.4 Video Karten
- Video Karten werden im Rechner benötigt um die digitalen Informationen so aufzubereiten damit sie an einem Monitor angezeigt werden können. Sie haben sich in der Vergangenheit allerdings zu kleinen spezialisierten hochleistungs- Rechnern entwickelt. Gerade bei 3D Graphic Karten kann der Chipsatz eine Unmenge an Berechnungen selbst ausführen und entlastet dadurch die CPU.
2.1.5 Erweiterungskarten
- Es gibt noch unzählige weitere Karten. Sound, SCSI, USB, Netzwerk um nur einige zu nennen.
2.2 Software
- Wie schon bei der Hardware stelle ich die Frage was ist den eigentlich Software. Nun alles was Sie an ihrem Rechner nicht anfassen können. Programme Daten und auch das Betriebsystem sind Software. Sie wird auf Datenträgern wie Floppydisk, Harddisk, Tape, CDROM u.s.w. gespeichert. Software schreibt ihren Prozessor vor was er zu tun hat. Die Programme werden mit Hilfe eines Programms in den Arbeitsspeicher geladen und von dort dann ausgeführt. Wie bei einem PKW, das Auto ist die CPU aber Sie (die Software) bestimmen wohin es geht.
2.2.1 BIOS
- Das BIOS (Basic Input Output System) ist eine besondere Form eines Programms. Es befindet sich in einem nicht flüchtigen Speicher auf der Hauptplatine ihres Rechners. Es ist so zu sagen das "Ur-Programm" von jedem Rechner, auch Main-Frames. Als erstes sorgt es für die Initialisierung der Ein/Ausgabe Geräte danach versucht es einen Bootstrap Loader des Betriebsystems zu finden. Wird dieser gefunden wird er geladen und ausgeführt. Dieser ist dann für das eigentliche Laden des Betriebsystem zuständig. Sie sehen das Booten eines Rechners gleicht einem Hochangeln, Stück für Stück wird Funktionalität nachgeladen.
2.2.2 Operating System
- Das Opperating System ist eine Ansammlung von Programmen, die es ermöglicht Daten auf Datenträgern zu Speichern. Mit den Daten auf den Datenträgern zu hantieren und standartisierte Schnittstellen zu den Ein/Ausgabe Geräten zur Verfügung stellen. Das klingt eigentlich nicht nach viel. Nun ja wenn man bedenkt das eine standatisierte Ein/Ausgabeeinheit auch ein Fenster auf dem Desktop ist dann ist das schon eine Leistung. Erinnern Sie noch noch an die Zeiten von DOS, übrigens Ausgesprochen Disk Opperating System, es erfüllte genau den gleichen Zweck wie heute Linux/X11 oder Windows. Nur die Möglichkeiten, auf die Programme zugreifen können waren natürlich erheblich geringer.
2.2.3 Anwendung
- Die Anwendung ist nun die Software Schicht, mit der Sie direkt Kommunizieren. Sie können Daten oder eingeben, Bilder bearbeiten, Musik verändern eben alles was Sie von Programmen her kennen. Die Applikationen selbst sind verantwortlich für ihre Daten. Das heißt sie selbst sind für die Datenspeicherung zuständig. Das Betriebsystem wird für diesen Zweck „nur“ benützt. Wenn Sie nun vor einer Textverarbeitung sitzen und den Text abspeichern möchten, übergibt die Anwendung die Daten an das Betriebsystem, das wiederum die Daten dann z. B. auf Festplatte speichert. Eine Applikation sollte meiner Meinung nach einfach zu bedienen sein, funktionell - für meine Bedürfnisse - und stabil sein. Gerade den letzten Punkt erfüllen allerdings leider nur die wenigsten Applikationen.
3 Distributionen
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Eine Distribution ist, im Zusammenhang mit Linux, eine Zusammenstellung von Programmen, dem Kernel und diversen Tools. Es gibt inzwischen einige dieser Zusammenstellungen. Alle haben inzwischen eine Installations- Prozedur, die sich mehr oder weniger gut bedienen lässt. Manche haben auch eine automatische Erkennung der vorhanden Hardware. Sie funktioniert zur Zeit leider nur auf absoluter Standard Hardware. Dieser Umstand ist immer noch eine kleine Hürde bei der Installation von Linux. Wenn man (oder Frau) das Pech hat, eine etwas ausgefallene Soundkarte zu besitzen, wird es schwierig dieser dann Töne zu entlocken. Es kann auf keinen Fall schaden auf den Homepages der Distributionen nachzulesen, ob die zu verwendende HW auch Unterstützt ist. Die angebotenen Window-Manager sind ebenfalls Unterschiedlich. In letzter Zeit scheint sich allerdings die KDE durchzusetzen.
Die Unterschiede der Distributionen liegen in folgenden Punkten:
Der Kern ist abgesehen von der Versionsnummer bei allen Distributionen gleich. Die benötigten Systemprogramme sind ebenfalls bei allen gleich vorhanden. Beim Filesystemlayout scheiden sich dann schon wieder Geister. Es gibt seit einiger zeit schon den Systemstandard V, dieser ist ein Quasi-Standart wie das Filesystem auszusehen hat und wo Programme und Daten abzulegen sind. Schade ist es das dieser von den meisten Distributoren unterschiedlich ausgelegt wird. Daher sind zum Beispiel die Startup Dateien des Systemstartup V mal unter /etc/init.d oder unter /sbin/init.d zu finden. Es sollte für einen geübten Unix’ler leicht möglich sein sich trotzdem zurecht zu finden.
Eine Zusammenstellung der wichtigsten Distributionen und deren Ausrichtung:
In Deutschland die am meisten Verbreiteste. (bitte nicht verwechseln SuSE ist nicht gleich Linux) Gerichtet an Betrieb und Anwender incl. Profi Support.
In den USA die am meisten Verbreiteste Gerichtet an Betrieb und Anwender incl. Profi Support.
Als Perle unter den Distributionen von Linux Kennern geschätzt Gerichtet an Profis und Betrieb. Support durch die Entwickler und Mailinglisten
Sehr einfach zu Installieren. Geschaffen zur Verbreitung des eigenen Officepakets. Gerichtet an Anwender.
Sehr einfach zu Installieren. Gerichtet an Anwender.
Eine Deutsche Linux Distribution. In der was geht eingedeutscht wurde. Gerichtet an Anwender.
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